Glossar - Begriffserklärungen
Acryl
Acryl ist ein qualitativ hochwertiger Kunststoff, der in verschiedenen Lagen und Schichten gegossen wird. Platten aus Acryl bezeichnet man als Acrylglas. Dieses gibt es in verschiedenen Dicken von 1 mm bis zu 50 mm Stärke. Acrylglas läßt sich während der Produktion mit Hilfe von Farbpigmenten und Zusatzstoffen einfärben und tönen und durch ein besonderes Schleifverfahren der Oberfläche aufrauhen, man spricht dann von opaken Acrylglas, Milchglas oder Eisglas. Acryglas läßt sich durch seine witterungsbeständigkeit idealerweise sehr gut für Schilder und Leuchtwerbung verwenden. Oft wird Acrylglas auch als Plexiglas bezeichnet. Plexiglas ist eine geschützte Markenbezeichnung für Acrylglas eines bestimmten Herstellers.
Adobe Acrobat
Adobe Acrobat ist der Name einer Gruppe von Programmen des Softwareherstellers Adobe Systems, die zum Erstellen, Lesen, Verteilen, Kommentieren und Verwalten von PDF-Dokumenten verwendet werden.

Mit dem kostenlosen Acrobat Reader lassen sich PDF-Dateien lesen und mit Kommentaren versehen, aber nicht erstellen oder bearbeiten. Dafür ist das kostenpflichtige Anwendungsprogramm erforderlich, das es in verschiedenen Versionen gibt und das auch digitale Signaturen und Verschlüsselungstechnolgien unterstützt.

Mit Adobe Acrobat lassen sich Dokumente in verschiedenen Qualitätsstufen speichern. Die Dokumente lassen sich einerseits für den Einsatz im Internet stark komprimieren, andererseits kann ein Dokument auch für die Druckvorstufe optimiert (hohe Auflösung, CMYK-Farbraum, Farbmanagement) erstellt werden.

In der Druckbranche ist die Verwendung von Adobe Acrobat inzwischen Industriestandard für die Weitergabe von Druckdaten.

Link: http://www.adobe.com
Altarfalz
Der Altarfalz ist eine Form des Parallelfalzes für ein 6- bzw. 8-seitiges Layout. Dabei werden die äußeren Teile des Falzbogens nach innen gefalzt, ähnlich wie die Tafeln eines Flügelaltars in Kirchen herumgeklappt werden.

Es gibt verschiedene Formen des Altarfalzes:

Ein 6-seitiger Altarfalz (auch Wickelfalz genannt) entsteht, wenn die Ränder so nach innen gefalzt werden, daß drei gleichgroße Felder entstehen.

Ein 8-seitiger Altarfalz entsteht, wenn der Bogen zuerst genau in der Mitte gefalzt wird und dann die äußeren Ränder noch einmal genau zur Mitte gefalzt werden, so daß 4 gleichgroße Felder entstehen.

Die äußeren Ränder des Bogens werden zur Mitte des Bogens gefalzt, so daß sie sich treffen. Die Bogenmitte wird nicht gefalzt.
Animation
Der Begriff Animation (aus dem lateinischen animare = zum Leben erwecken) bezeichnet alle Techniken, mit denen aus einer Abfolge statischer Einzelbilder der Eindruck eines bewegten Bildes erzeugt wird.
Das Prinzip der Animation beruht auf der Eigenschaft des Gehirns, Veränderungen in aufeinanderfolgenden Bildern als Bewegung wahrzunehmen. Dabei werden große Unterschiede in den einzelnen Bildern als schnelle, kleine Unterschiede als langsame Bewegung wahrgenommen.

Die Einzelbilder der Animation können fotografiert (Film), gezeichnet oder vom Computer berechnet werden. Bei einer Bildfrequenz von 24 Bildern/Sekunde wird die Animation als flüssige, flimmer- und ruckfreie Bewegung wahrgenommen.

In manchen Fällen wird mit geringeren Bildfrequenzen gearbeitet, so z.B. bei Animationen für das Internet um die benötigte Datenmenge klein zu halten. Ein Ruckeln der Animation wird dabei in Kauf genommen. Der Eindruck des Ruckelns der Bilder kann dabei vermindert werden, wenn die Einzelbilder mit einer Bewegungsunschärfe versehen werden.
Anzeige
Als Anzeige, Annonce (aus dem frz. = Ankündigung) oder Inserat bezeichnet man eine Mitteilung in Printmedien (meist Zeitungen und Zeitschriften) oder im Internet, die nicht zum redaktionellen Teil gehört, einen erkennbaren Auftraggeber hat und die Verbreitung dieser Mitteilung an eine bestimmte Gruppe Menschen bezweckt. Die Anzeige wird vom Auftraggeber bezahlt und kann ein- oder mehrmals erscheinen.

Der Inhalt einer Anzeige kann eine persönliche oder amtliche Mitteilung sein, eine Ankündigung oder eine Suche. Vor allem aber werden Anzeigen zur Werbung genutzt.

Für den Inhalt einer Anzeige ist immer der Auftraggeber verantwortlich. Trotzdem kann die Redaktion die Veröffentlichung einer Anzeige ablehnen, wenn sie gesetzwidrig sind oder den eigenen Regeln der Redaktion widersprechen.

Anzeigen sind eine wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung von Büchern und Periodika. Bei Zeitungen und Zeitschriften machen sie einen großen bis hin zum überwiegenden Teil der Finanzierung aus. Kostenlos verteilte Zeitungen leben ausschließlich durch den Verkauf von Anzeigen.

Anzeigen erscheinen in Zeitungen meist in einem speziellen Anzeigenteil. In Zeitschriften sind sie oft als ganzseitige Farbanzeigen über das ganze Heft verteilt. Im Internet erscheinen Anzeigen als in eine Seite eingeblendetes Werbebanner, als Popup-Fenster oder auf speziellen Anzeigen-Datenbanken mit einer Suchfunktion.

Die Preise von Anzeigen werden für fest vorgegebene Formate bzw. bei Zeitungen pro mm der Spaltenlänge berechnet. Die Preise richten sich aber nicht nur nach dem Format, sondern auch nach der Platzierung. Eine Anzeige auf der Titelseite kostet wesentlich mehr als eine Anzeige im Anzeigenteil neben vielen anderen Anzeigen. Bei mehrmaliger Veröffentlichung von Anzeigen gibt es entsprechende Rabatte. Außerdem ist das Preisniveau von Anzeigen abhängig von der Auflage des Druckerzeugnisses und seiner Verbreitung bzw. von der Anzahl der Seitenaufrufe im Internet.

Anzeigen gibt es mit grafisch gestalteten Layouts oder als einfache Textzeilen. Ganz- oder doppelseitige Farbanzeigen mit einem großen Spielraum für die grafische Gestaltung sind meist teurer. In den meisten Fällen muß bei der Gestaltung einer Anzeige der schwierige Kompromiß gefunden werden, auf minimaler Fläche die Werbebotschaft und die Kontaktinformation unterzubringen und gleichzeitig eine Gestaltung zu finden, die sich möglichst von den anderen Anzeigen abhebt.

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