Glossar - Begriffserklärungen
Digitaldruck
Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere NIP-Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster. Zusätzlich kann das Drucksystem weitere Einrichtungen zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch wird die Fertigung kompletter Druckprodukte in kürzester Zeit möglich.
Digitalfotografie
Digitalfotografie ist ein zusammenfassender Begriff für die Fotografie mit Kameras, die das aufgenommene Bild direkt in digitale Bilddaten wandeln und für die Weiterverarbeitung der digitalen Bilder mit Bildverarbeitungsprogrammen sowie für die digitale Archivierung und Präsentation aufbereitet bzw. speichert.

Beispiel-Formate für Megapixelanzahl und cm im Verhältnis 4:3 bei 300 dpi (Druckauflösung):

  • 0,3 MP = 640 x 480 Auflösung = 5 x 4 cm
  • 0,8 MP = 1024 x 768 Auflösung = 8 x 6 cm
  • 1,0 MP = 1152 x 864 Auflösung = 9 x 7 cm
  • 1,3 MP = 1280 x 960 Auflösung = 10 x 8 cm
  • 2,0 MP = 1600 x 1200 Auflösung = 13 x 10 cm
  • 3,0 MP = 1984 × 1488 Auflösung = 16 × 12 cm
  • 4,0 MP = 2304 × 1728 Auflösung = 19 × 14 cm
  • 5,0 MP = 2560 × 1920 Auflösung = 21 × 16 cm
  • 6,1 MP = 2848 × 2136 Auflösung = 24 × 18 cm
  • 7,1 MP = 3072 × 2304 Auflösung = 26 × 19 cm
  • 8,0 MP = 3264 × 2448 Auflösung = 27 × 20 cm
  • 9,0 MP = 3488 × 2616 Auflösung = 29 × 22 cm
  • 12,0 MP = 4048 × 3040 Auflösung = 34 × 25 cm
DIN-Formate
In Deutschland sind die Standardgrößen für Papierformate seit 1922 vom Deutschen Institut für Normung in der DIN 476 festgelegt. Diese Norm diente als Grundlage für den Internationalen, in fast allen Ländern adaptierten Standard ISO 476.

Bei der DIN-Formatreihe ist das Verhältnis der Seitenlängen eines Bogens ca. 1:1, 4142 (1:√2 ). So ergibt sich eine Formatreihe immer aus der Halbierung eines Bogenformates.

Es gibt 5 verschiedene Formatreihen von A-E. Die gebräuchliche Norm für Papierbogen ist die DIN-A Reihe, bei der das Format A0 als Referenzformat einen Flächeninhalt von einem Quadratmeter hat.

Die Nebenreihen DIN-B, -C und -D sind vor allem für Mappen und Umschläge gebräuchlich.

DIN A Formatreihe

  • DIN A0 = 841 × 1189 mm
  • DIN A1 = 594 × 841 mm
  • DIN A2 = 420 × 594 mm
  • DIN A3 = 297 × 420 mm
  • DIN A4 = 210 × 297 mm
  • DIN A5 = 148 × 210 mm
  • DIN A6 = 105 × 148 mm
  • DIN A7 = 74 × 105 mm
  • DIN A8 = 52 × 74 mm
  • DIN A9 = 37 × 52 mm
  • DIN A10 = 26 × 37 mm
Domain

Domain (Top-Level-Domain) ist der Name, unter dem man Ihre Homepage im Internet findet. Den oder die eigenen Server über Namen zugänglich zu machen ist deshalb unabdingbare Voraussetzung für einen erfolgreichen Internetauftritt. Prinzipiell sind Teilnehmer im Internet auch ohne Domain-Namen erreichbar – die korrekte nummerische Adresse (IP) genügt in den meisten Fällen. Die numerischen IP-Adressen lassen sich natürlich deutlich schwerer merken als aussagekräftige Namen (z.B. www.Praxis-DrMustermann.de). In diesem Fall muss eine Domain bei einer Registrierungsorganisation - einem Domain Name Registrar - registriert werden. Dadurch wird zum einen sichergestellt, dass alle formalen Regeln eingehalten werden und zum anderen garantiert, dass niemand sonst diese Domain verwendet.

Über den Whois-Dienst kann festgestellt werden, ob der gewünschte Domainname überhaupt verfügbar ist. Die länderspezifischen Registrierungsorganistationen bieten ebenfalls Möglichkeiten an, zu überprüfen, ob eine Domain bereits vergeben wurde.

Beim Namen sollte geprüft werden, ob möglicherweise Rechte Dritter verletzt werden (z.B. registrierte Markennamen). In jedem Namen können Buchstaben, Ziffern oder Bindestriche enthalten sein, wobei nicht zwischen Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden wird. Die genauen Regeln (z.B. "ein Name darf nicht mit einem Bindestrich anfangen") gibt der Registrar vor. Je nach Top-Level-Domain und Registrar dürfen weitere Sonderzeichen verwendet werden. Denic etwa erlaubt 92 zusätzliche Buchstaben (z.B. ä, ö, ü, á, æ) aber keine sonstigen Sonderzeichen (z.B. !, # oder %). Der Buchstabe "ß" ist im DNS äquivalent zu "ss".

 

Duplexdruck
Der Duplexdruck ist ein Verfahren, durch das beim Druck monochromer Bilder ein größerer Tonwertumfang erreicht werden kann. Dem Schwarzen Farbkanal werden dabei ein oder mehrere (Triplexdruck) zusätzliche Farbkanäle zugefügt, die sich aus dem Schwarzkanal ableiten. In diesen Kanälen kann die Tonkurve, der Gammawert, die Helligkeit oder der Kontrast verändert werden. Außerdem kann ihnen eine beliebige Farbe zugewiesen werden - meistens eine Schmuckfarbe / Sonderfarbe.

Der Duplexdruck ist besonders geeignet für die hochwertige Wiedergabe monochromer Fotos. Mit einem zusätzlichen Farbkanal in einer geeigneten Farbe kann der Eindruck eines alten Fotos hergestellt werden (Sepiatönung). Durch den Einsatz eines zusätzlichen, die Tiefen betonenden Schwarzkanals und eines Graukanals, mit dem die hellen Stellen des Bildes wiedergegeben werden, kann der Kontrastumfang und die Detailwiedergabe eines gedruckten Schwarz-Weiß-Fotos erheblich verbessert werden.

Theoretisch lassen sich beliebig viele zusätzliche Farbkanäle anlegen (Quadruplexdruck usw.), was aber in der Praxis meist wenig Sinn macht.

Werden bei Drucksachen, die im Vierfarbdruck hergestellt werden, Duplexbilder verwendet, dann müssen diese meistens in den CMYK-Farbmodus umgewandelt werden, damit beim Druck kein zusätzlicher Druckgang erforderlich ist. Für die Bildschirmdarstellung müssen Duplexbilder immer in den RGB-Farbmodus umgewandelt werden.

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