Glossar - Begriffserklärungen
Folienbeschriftung
Bei der Außenwerbung kommen häufig Klebefolien zum Einsatz, die sehr strapazierfähig, witterungsbeständig und langlebig sind. Diese Klebefolien gibt es in den unterschiedlichsten Farbtönen (meistens sog. RAL-Töne). Häufig werden zum Beispiel Fahrzeuge mit Klebefolien zu Werbezwecken beklebt. Die Folien gibt es mit Klebefläche auf der Vorder- und Rückseite sowie als Transparenz-Folien für Leuchtmittelwerbung. Ebenso werden diese Folien zur Beschriftung von z.B. Werbe- und Firmenschildern verwendet.
Folienschriften werden mit Hilfe eines digital angesteuerten Schneideplotters in Form geschnitten. So kann man auch relativ kleine Schriftgrößen als Klebefolie produzieren.
Geschäftsausstattung
Geschäftsausstattung ist ein Sammelbegriff für die Gestaltung eines Sortimentes von Drucksachen für Unternehmen, Organisationen oder Behörden, die für den täglichen Geschäftsablauf einer Firma benötigt werden.

Für den Umfang einer Geschäftsausstattung gibt es keine Festlegungen. Dieser kann von einer Minimalausstattung aus Briefbogen, Brieffolgebogen und Visitenkarte bis zu einem umfangreichen Sortiment von Vordrucken reichen. Zur Geschäftsausstattung können auch Umschläge, Mappen, Aufkleber und Stempel gehören.

Durch die Geschäftsausstattung wird das Firmenimage nach außen kommuniziert, deshalb ist sie ein wichtiges Element des Corporate Designs. Visitenkarten und Briefbogen haben außerdem eine repräsentative Funktion und werden deshalb oftmals auf hochwertigem Papier gedruckt.

Für weniger repräsentative Geschäftspapiere wie Rechnungen, Kurzbriefe oder einfache Briefbogen bzw. in kleineren Firmen ist es inzwischen üblich geworden, keine Vordrucke herzustellen, sondern die Geschäftspapiergestaltung als Seitenvorlage für Schreibprogramme zu erstellen, die dann gemeinsam mit dem Text auf normalem Papier ausgedruckt wird. Dabei muß die Gestaltung an die Möglichkeiten der vorhandenen Drucker angepasst werden (keine randabfallenden Flächen, Anpassung der Farbigkeit - evtl Graustufengestaltung für SW-Laserdrucker, geringer Farbverbrauch beim Druck etc.).
Gesundheitspolitik

Für den einen ist es eine sich stetig zuziehende Schlinge, die immer enger wird, für den anderen eine "never ending story"... Die Rede ist von der Gesundheitspolitik und der mit ihr verbundenen Gesundheitsreform. Ein kleines Glossar, netterweise von der Bundesärztekammer zusammengestellt, kann hier dem einen oder anderen einige Begriffe erklären, die an dieser Stelle den Rahmen unseres Glossares vollkommen sprengen würde.

Besuchen Sie folgenden Link und Sie kommen direkt zum Glossar über die Gesundheitspolitik der Bundesärztekammer: http://www.kbv.de/publikationen/gesundheitslexikon.asp

Grafikdesign
Als Grafik- oder Kommunikationsdesign bezeichnet man die visuelle Gestaltung von Inhalten mit verschiedenen künstlerischen und technischen Mitteln.

Grafikdesign kommt in den unterschiedlichsten visuellen Medien (Printmedien, Film, Fernsehen, Video, Internet, Software, Multimedia) zum Einsatz. Aufgaben von Grafikdesign sind vor allem die Erschließung und Veranschaulichung von Informationen, Öffentlichkeitsarbeit für Politik, Wissenschaft und Kultur sowie die Werbung für Firmen und ihre Produkte.

Tätigkeitsgebiete beim Grafikdesign sind unter anderem Illustration, Typografie, Fotografie, Druckgrafik, DTP, Corporate Design, Branding oder Werbung. Die Tätigkeitsgebiete können sich auch mit anderen Bereichen überschneiden, die nicht unmittelbar mit Design zu tun haben. Durch die elektronischen Medien kann z.B. auch Programmierung interaktiver Medien zum Aufgabenkomplex gehören.
Impressum
Seit Anfang 2002 muss jede geschäftsmäßig betriebene Homepage eine so genannte "Anbieterkennzeichnung" enthalten. Vergleichbar ist diese Kennzeichnung mit dem Impressum einer Zeitung. Was alles anzugeben ist, bestimmt seit dem 1. März 2007 das Telemediengesetz (TMG). Für journalistisch-redaktionell gestaltete Inhalte gilt zusätzlich der Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (RStV). Je nach Beruf oder Gesellschaftsform müssen Homepagebetreiber dabei höchst unterschiedliche Angaben machen.

Die richtige Platzierung: Das TMG verlangt wörtlich, dass die Pflichtangaben "leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar" sein müssen. Der Bundesgerichtshof lässt es genügen, dass ein Link auf der Startseite mit den Begriffen „Kontakt“ oder „Impressum“ bezeichnet wird und von dort zu den Pflichtangaben führt.

Achtung: Abmahnungen von Konkurrenten und Verbraucherschützern sowie Informationskampagnen haben zwar zu einer verstärkten Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben geführt, doch schon eine stichprobenhafte Kontrolle von Webseiten zeigt, dass die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben häufig nicht erfolgt. Webseiten-Betreiber, die - z.T. aus purer Unkenntnis - den gesetzlichen Vorgaben nicht entsprechen, setzten sich dem Risiko einer Abmahnung aus: Anwälte, die Serienabmahnungen als Einnahmequelle betrachten, durchforsten täglich das Internet.


 

Mit Praxis im Profil sind Sie auf jeden Fall auf der richtigen und damit auf der sicheren Seite!

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