Glossar - Begriffserklärungen
Art Director
Als Art Director wird in Werbeagenturen der leitende, für die gesamte visuelle Gestaltung verantwortliche Grafikdesigner bezeichnet.
Auflage
Bei der Herstellung von Drucksachen bezeichnet man die Anzahl der auf einmal produzierten Exemplare aus Auflage.

Die hergestellte Auflage ist in der Regel größer als die vom Kunden bestellte, weil in der Produktion immer ein Zuschuss zum Einrichten der Maschinen und zum Einstellen der Farben benötigt wird. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Drucktechnik, dem verwendeten Material und der geforderten Auflagenhöhe.

Die Auflagenhöhe ist ein wichtiger Faktor für den Preis einer Drucksache. Bei den klassischen Druckverfahren gilt, daß der Preis pro Exemplar geringer wird, je höher die Auflage ist.

Als Kleinauflage bezeichnet man Auflagen von 10 bis ca 500 Exemplaren. Durch den modernen Digitaldruck ist es möglich geworden, Kleinauflagen in hoher Qualität zu günstigen Preisen zu drucken. Höhere Auflagen sind hier nicht immer mit einer Verringerung des Stückpreises verbunden.
Außenwerbung
Zur Außenwerbung zählen alle Werbemittel, die sich im öffentlichen Raum bzw. im Freien befinden. Dazu zählen z.B. Plakate, Aufsteller, Außenschilder, Leuchtwerbung, Schaukästen, Wandmalereien oder architektonische Werbeformen.

Außenwerbung ist meistens großformatig und auf Fernwirkung ausgerichtet. Die Informationen müssen schnell erfassbar sein, weil sie vom Betrachter meistens beiläufig erfasst werden. Bei der Herstellung muß auf die Statik und Wetterfestigkeit geachtet werden.

In Deutschland gibt es in den meisten Gemeinden ein Reglement, wo und wie Außenwerbung eingesetzt werden darf.
Berufsordnung

Die Berufsordnung – wichtig für die korrekte Ausübung des Berufes "Arzt" in Deutschland.

Hinweis:
Jedes Land in Deutschland besitzt eine z.Tl. unterschiedliche Berufsordnung und legt diese auch sehr differenziert aus. Daher ist es wichtig, dass Sie sich als Arzt oder Ärztin nicht ausschließlich nach der Musterberufsordnung der Bundesärztekammer richten, sondern sich nach der jeweiligen Berufsordnung Ihres Bundeslandes richten, in dem Sie auch praktizieren. 

Achtung: Novellierte MBO 2011 (PDF-Dokument) 

Wir haben hier für Sie eine Zusammenstellung sämtlicher Berufsordnungen der Länder in Deutschland gesammelt. Sie haben die Möglichkeit, jede einzelne, länderspezifische Berufsordnung als PDF-Dokument zum Nachlesen herunterzuladen. Wir haben versucht, die derzeit aktuelle Berufsordnung als Download zu hinterlegen. Eine rechtliche Gewährleistung und Haftung kann hier allerdings nicht gegeben werden und ist ausgeschlossen. (Stand Februar 2009)

Berufsordnungen der jeweiligen Länder als PDF-Download

Berufsordnung Landesärztekammer Baden-Württemberg

Berufsordnung Landesärztekammer Bayern

Berufsordnung Ärztekammer Berlin

Berufsordnung Landesärztekammer Brandenburg

Berufsordnung Landesärztekammer Bremen

Berufsordnung Landesärztekammer Hamburg

Berufsordnung Landesärztekammer Hessen

Berufsordnung Landesärztekammer Mecklenburgvorpommern

Berufsordnung Landesärztekammer Niedersachsen

Berufsordnung Ärztekammer Nordrhein

Berufsordnung Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

Berufsordnung Landesärztekammer Saarland

Berufsordnung Landesärztekammer Sachsen-Anhalt

Berufsordnung Sächsische Ärztekammer

Berufsordnung Landesärztekammer Schleswig-Holstein

Berufsordnung Landesärztekammer Thüringen

Berufsordnung Landesärztekammer Westfalen-Lippe

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Beschnittzugabe
Oder auch Beschnittzugabe.
Der Beschnitt ist eine Zugabe zum Endformat einer Drucksache, die am Ende der Produktion abgeschnitten wird. Er kann Informationen enthalten, die für den Produktionsablauf wichtig sind (Passermarken, Farbskalen, Seiteninformationen), aber im fertigen Produkt nicht auftauchen sollen. Weiterhin nimmt er Produktionsspuren wie Greiferspuren des Druckzylinders auf.

Bei mehrseitigen gefalzten Drucksachen werden alle Falze bis auf den Bund aufgeschnitten, um ein blätterbares Buch oder eine Broschüre zu erhalten. Der Beschnitt wird bei der Montage der Druckform für einen Falzbogen nicht nur am Bogenrand, sondern auch an Kopf, Fuß und Außenseite jeder Seite zugegeben. Er muß breit genug sein, so daß das Messer der Schneidmaschine gut greifen kann. Als Beschnittrand werden in der Regel ca. 3-5 mm zugegeben, bei Falzen das Doppelte.
Der Beschnitt nach Fertigstellung des Buchblocks sorgt nicht nur für das Öffnen der Falze, sondern auch für eine glatte Kante des Seitenstapels.

Randabfallende Farbflächen oder Bilder werden bis in den Beschnitt gedruckt. Würde man sie genau bis zum Rand des Endformates drucken, wären kleine Toleranzen bei der Weiterverarbeitung nach dem Beschneiden durch einen unerwünschen Papierrand sichtbar. Liegt der Schnitt weit genug in der gedruckten Fläche, treten diese Toleranzen nicht in Erscheinung.

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