Glossar - Begriffserklärungen
WYSIWYG
WYSIWYG ist die Abkürzung für das Prinzip "What You See Is What You Get" („Was du siehst, ist was du bekommst.“). Das bedeutet, dass ein Dokument beim Editieren am Bildschirm genauso angezeigt wird, wie es später als fertiges Dokument auf dem entsprechenden Medium ausgegeben wird.

In den meisten Fällen gibt es trotz der Bezeichnung WYSIWYG Differenzen zwischen Eingabe und Ausgabe. Das kann an unterschiedlichen Auflösungen und Formaten liegen, aber auch an den Möglichkeiten der Farbdarstellung oder - besonders bei Webeditoren - an der Notwendigkeit von Eingabefeldern mit eigenen Bedienelementen. Die Darstellung hat nur eine annähernde, aber meist ausreichende Genauigkeit.
Zeitungspapier
Zeitungspapier ist ein stark holz- und altpapierhaltiges Papier für die Herstellung kurzlebiger Drucksachen mit großer Auflage (z.B. Zeitungen). Das Papier hat eine Grammatur von 40 - 57 g/qm und eine maschinenglatte oder satinierte Oberfläche mit relativ geringem Weißgrad. Wegen seiner Verwendung für kurzlebige Informationsträger werden keine besonders hohen Ansprüche an Bedruckbarkeit und optische Eigenschaften gestellt. Bildwiedergaben sind nur mit einem recht groben Raster möglich. Beim Vierfarbdruck kann keine besondere Farbtreue erreicht werden. Unter dem Einfluss von Licht und Sauerstoff neigt das Papier zur Vergilbung.

Zeitungspapier wird meistens im Rotationsdruck verarbeitet. Das erfordert gute Laufeigenschaften des Papiers in den schnelllaufenden Maschinen und eine hohe Reißfestigkeit. Damit es die Druckfarbe schnell aufnehmen kann, ist es sehr saugfähig. Es wird hauptsächlich im Offsetdruck, selten noch im Buchdruckverfahren verarbeitet.

Für den Farbdruck auf Zeitungspapier gibt es spezielle Farbskalen für Vierfarbdruck und Schmuckfarben (z.B. HKS-Z).

Eingesetzt wird Zeitungsdruckpapier für Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Anzeigenblättern.

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