Glossar - Begriffserklärungen

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Berufsordnung

Die Berufsordnung – wichtig für die korrekte Ausübung des Berufes "Arzt" in Deutschland.

Hinweis:
Jedes Land in Deutschland besitzt eine z.Tl. unterschiedliche Berufsordnung und legt diese auch sehr differenziert aus. Daher ist es wichtig, dass Sie sich als Arzt oder Ärztin nicht ausschließlich nach der Musterberufsordnung der Bundesärztekammer richten, sondern sich nach der jeweiligen Berufsordnung Ihres Bundeslandes richten, in dem Sie auch praktizieren. 

Achtung: Novellierte MBO 2011 (PDF-Dokument) 

Wir haben hier für Sie eine Zusammenstellung sämtlicher Berufsordnungen der Länder in Deutschland gesammelt. Sie haben die Möglichkeit, jede einzelne, länderspezifische Berufsordnung als PDF-Dokument zum Nachlesen herunterzuladen. Wir haben versucht, die derzeit aktuelle Berufsordnung als Download zu hinterlegen. Eine rechtliche Gewährleistung und Haftung kann hier allerdings nicht gegeben werden und ist ausgeschlossen. (Stand Februar 2009)

Berufsordnungen der jeweiligen Länder als PDF-Download

Berufsordnung Landesärztekammer Baden-Württemberg

Berufsordnung Landesärztekammer Bayern

Berufsordnung Ärztekammer Berlin

Berufsordnung Landesärztekammer Brandenburg

Berufsordnung Landesärztekammer Bremen

Berufsordnung Landesärztekammer Hamburg

Berufsordnung Landesärztekammer Hessen

Berufsordnung Landesärztekammer Mecklenburgvorpommern

Berufsordnung Landesärztekammer Niedersachsen

Berufsordnung Ärztekammer Nordrhein

Berufsordnung Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

Berufsordnung Landesärztekammer Saarland

Berufsordnung Landesärztekammer Sachsen-Anhalt

Berufsordnung Sächsische Ärztekammer

Berufsordnung Landesärztekammer Schleswig-Holstein

Berufsordnung Landesärztekammer Thüringen

Berufsordnung Landesärztekammer Westfalen-Lippe

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Beschnittzugabe
Oder auch Beschnittzugabe.
Der Beschnitt ist eine Zugabe zum Endformat einer Drucksache, die am Ende der Produktion abgeschnitten wird. Er kann Informationen enthalten, die für den Produktionsablauf wichtig sind (Passermarken, Farbskalen, Seiteninformationen), aber im fertigen Produkt nicht auftauchen sollen. Weiterhin nimmt er Produktionsspuren wie Greiferspuren des Druckzylinders auf.

Bei mehrseitigen gefalzten Drucksachen werden alle Falze bis auf den Bund aufgeschnitten, um ein blätterbares Buch oder eine Broschüre zu erhalten. Der Beschnitt wird bei der Montage der Druckform für einen Falzbogen nicht nur am Bogenrand, sondern auch an Kopf, Fuß und Außenseite jeder Seite zugegeben. Er muß breit genug sein, so daß das Messer der Schneidmaschine gut greifen kann. Als Beschnittrand werden in der Regel ca. 3-5 mm zugegeben, bei Falzen das Doppelte.
Der Beschnitt nach Fertigstellung des Buchblocks sorgt nicht nur für das Öffnen der Falze, sondern auch für eine glatte Kante des Seitenstapels.

Randabfallende Farbflächen oder Bilder werden bis in den Beschnitt gedruckt. Würde man sie genau bis zum Rand des Endformates drucken, wären kleine Toleranzen bei der Weiterverarbeitung nach dem Beschneiden durch einen unerwünschen Papierrand sichtbar. Liegt der Schnitt weit genug in der gedruckten Fläche, treten diese Toleranzen nicht in Erscheinung.
Bilderdruckpapier
Bilder werden mit einem feinen Raster gedruckt und benötigen deshalb eine glatte Oberfläche des zu bedruckenden Materials. Diese Anforderung erfüllt das Bilderdruckpapier, ein meist holzfreies, beidseitig gestrichenes Papier. Die Beschichtung deckt die unregelmäßige Faserstruktur des Rohpapiers ab und sorgt so für eine höhere Glätte der Papieroberfläche. Bilderdruckpapiere gibt es mit matter und glänzender Oberfläche. Glänzendes Bilderdruckpapier entsteht durch das nachträgliche Satinieren der Papierbahn auf einer polierten Satinierwalze.
Blindtext
Als Blindtext wird Text bezeichnet, den man bei der Gestaltung von Publikationen verwendet, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Mit Hilfe des Blindtextes kann die Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) sowie die Lesbarkeit der verwendeten Schriftarten (Typografie) beurteilt werden. Er besteht aus einer mehr oder minder sinnlosen Folge von Wörtern, oft auch nur aus wortähnlichen Silbenfolgen.
Andere Texte dienen dazu, die Eigenheiten der Schriftarten mit einander vergleichen zu können. Deshalb müssen in ihnen möglichst alle (viele) Buchstaben und Sonderzeichen verwendet werden, die für die jeweilige Sprache typisch sind.
Blitzer
Von einem Blitzer spricht man, wenn:

bei einem Mehrfarbendruck durch Passerdifferenzen sich unmittelbar berührende Farbflächen nicht exakt zusammenpassen und zwischen ihnen ein schmaler Streifen des Papierweiß zu sehen ist. Dazu reichen schon wenige Tausendstel Millimeter Passerdifferenz. Verhindert werden Blitzer durch das Anlegen von Überfüllungen bei der Druckformherstellung.

Werden Farbflächen exakt bis zum Beschnitt gedruckt, können durch Differenzen beim Schneiden Blitzer an der Seitenkante entstehen, wenn der Schnitt nicht exakt auf der Kante der Farbfläche liegt. Diese Blitzer werden verhindert, indem man die Farbflächen ca. 3-5 mm in den Beschnitt hinein anlegt (siehe auch Beschnittzugabe).

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